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Welche Trocknungstechnik ist am Effektivsten?

Die Antwort zu dieser Frage ist nicht ohne genauere Untersuchung eines Schadens bzw. Herkunft der Feuchtigkeit zu geben. Bei technischen Trocknungsmaßnahmen wird leider immer wieder auf die Kosten der reinen Trocknung gesehen. Aber auch hier, wie bei allen anderen Dingen im Leben, gibt es zusätzliche Wirkungen und Effekte während und nach einer Trocknungsmaßnahme. Diese, sehr oft verschwiegenen Fakten, bewirken zunehmend, dass sich bei neutraler Betrachtungsweise eine Trocknungsmaßnahme in der ausgeführten Art als unwirtschaftlich heraus stellt.

 

 

 

 

           

Es wird zu wenig auf die s.g. Folge- und Mangelfolgeschäden geachtet. Die Entscheidung für eine Leistung läuft meistens leider über den letzten Punkt eines Angebotes - "Summe in Brutto".Die Trocknungstechnik entscheidet allerdings bis zu 60 % mit, wie hoch die Neben- und Folgekosten sind. Aber vielmehr interessiert mich als Sachverständiger der Punkt "Was geschieht mit der Bausubstanz". Um diesem Punkt immer näher zu treten wird in Zusammenarbeit mit der Industrie eine Studie zu sämtlichen Trocknungstechniken in Testräumen unter jeweils gleichen Bedingungen durchgeführt. Erschreckende, aber auch verwundernde Ergebnisse kommen zum Vorschein. Oft sehr hoch technisierte Trocknungen erweisen sich zunehmend als uneffektiv und unwirtschaftlich. Das Problem wird immer mehr, durch die wachsende Zahl nicht ausreichend ausgestatteter und ausgebildeter Unternehmen, verstärkt.

 

Können muss gekonnt sein - aber bitte nicht ohne "Könner"!

Und wieder steht er zur Diskussion, der  Meisterbrief. Die Qualifikation des Meisters setzt sich in den aller meisten Fällen weit vom allgemeinen Wissensstand ab. Unsere Handwerksmeister beweisen es Ihnen täglich. Wir halten fest an der Erfahrung: Können muss gekonnt sein. Daher sagen wir JA zum Meisterbrief

 

Schimmelpilze und die Folgen

"Schlichten" statt "Richten"

Im Schadensfall geht es gewöhnlich um die Klärung, ob die Baukonstruktion oder der Bewohner verantwortlich ist. In der Regel handelt es sich um Beiträge von beiden Seiten. Erfahrungsgemäß überwiegt allerdings ein ungünstiger Nutzereinfluss; so entsteht daraus oft ein Problemfall zwischen Mietern und Vermietern. Nicht selten werden dann pauschale Schuldzuweisungen ausgetauscht, es können Gutachter eingeschaltet werden und im schlimmsten Fall landen die Parteien vor Gericht. Schimmel ist meist leicht vermeidbar. Voraussetzung ist das sachliche Gespräch und Verständnisbereitschaft bei den Beteiligten. Ziel muss es künftig vielmehr sein, alle Beteiligten sachlich über die bauphysikalischen Zusammenhänge aufzuklären.

Ein guter Berater kann als Schlichter mit guten Tipps mehr erreichen als wissenschaftliche Messungen und Berechnungen. Dabei ist auch vor der Vielzahl übertriebener und unkorrekter Presseschlagzeilen zu warnen. Erklärungen und Hilfestellungen zum aktuellen Thema können Sie durch den Sachverstand des Sachverständigen erfahren.

Aber auch hilfreiche, mehrseitige  Merkblätter mit verständlichen Dokumentationen zur Streitschlichtung stehen zur Verfügung. Diese können gegen eine geringe Schutzgebühr (Nachnahme oder Vorauskasse) angefordert werden. - Unterlagen bestellen -

 

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© me. Matthias Preis, 2005